• 26Apr

    von Andreas van Leeuwen

    An einem sonnigen Aprilmorgen stattete ich unseren beiden Partnerschulen in Granada, Escuela Delengua und Enforex, einen Inspektionsbesuch ab. Enforex Granada ist einer unserer ältesten Partner, damals noch zur don Quijote-Gruppe zugehörig. Die Schule ist vor kurzem in ein großes Gebäude mit eigener Residenz umgezogen, entsprechend gespannt war ich auf den neuen Schulcampus.

    Die Schule befindet sich in einem großen Backsteingebäude, das seinerzeit als Konventsseminar für angehende Nonnen gebaut wurde. Zahlreiche Details in der Dekoration zeugen von der Geschichte des Gebäudes. Zentrum bildet der große Patio, im Souterrain gruppieren sich Klassenzimmer und eine große student lounge um den Patio, weiter oben der Residenztrakt. Die Zimmer sind in Zweiergruppen angeordnet, d.h. jeweils zwei Schlafzimmer teilen sich ein Badezimmer. Es gibt einen Speisesaal, eine Gemeinschaftsküche, eine Waschküche, einen kleinen Fitnessraum und eine Dachterrasse. Mit fast 90 Schlafzimmern ist die Residenz ziemlich groß, trotzdem beizeiten ausgebucht, denn die Schule ist sehr beliebt, augenscheinlich, wie man bei einem Besuch vor Ort merkt, v.a. bei jüngeren Kursteilnehmern zwischen 16 und 25 Jahren. Die Ausstattung der Anlage ist eher einfach und zweckmäßig gehalten, für Teilnehmer ab 30 Jahre ist die Residenz nicht zu empfehlen (die Schule bietet aber auch Privatunterkünfte und Wohngemeinschaften an). Der “student body” ist sehr international, die Kursteilnehmer kommen aus der ganzen Welt, es wird viel gelacht und gescherzt. Obwohl Enforex eine große Schule ist, sind die Klassen mit max. 10 Teilnehmern vergleichsweise klein, sodass man in Sachen Spanischlernen schnell voran kommt. Ein großer Vorteil der Schule ist die zentrale Lage mitten in der Altstadt … Alhambra, Kathedrale, Albaicin, Sacromonte und nahezu alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind per pedes erreichbar, dazu eine Fülle von Tapasbars, Restaurants und Geschäften.

    Weitere Infos zu Enforex Granada finden Sie auf unserer Webseite hier …

  • 25Apr

    von Andreas van Leeuwen

    Welche Stadt kann schon von sich behaupten, gleich zwei Altstädte zu haben? Granada kann es … und eigentlich sind es sogar drei. Dreh- und Angelpunkt bildet die Alhambra, Touristenmagnet par excellence und einmalig in ihrer Komposition aus maurischer Palastarchitektur, Festungsbau, Renaissance und schier endlosen Gartenanlagen. Südlich und westlich schmiegt sich die Altstadt mit der Kathedrale und dem Kloster des Heiligen Jeronimo an den Burgberg, mit engen Gassen, schönen Plätzen aber auch opulenten Prachtstraßen aus dem 19. Jahrhundert. Nördlich findet die Alhambra Fortsetzung im Albaicin, dem ursprünglichen Siedlungsraum der muslimischen Bevölkerung, und dem Sacromonte, dem ehemaligen Stadtteil der Zigeuner, der in den Albaicin übergeht. Albaicin und Sacromonte sind einzigartig … man wandelt durch die engen, verwinkelten Gassen und Plätze mit ihren weißgetünchten Häusern und hat den Eindruck, in einem andalusischen Dorf zu sein (dabei befindet man sich in einer Großstadt!), die Zeit scheint hier gleichsam stehengeblieben zu sein. So einzigartig die Stadt, so einzigartig die Lage … in etwa einer Stunde ist man in der Sierra Nevada, wo man sogar im Sommer Ski fahren kann, und ebenso lange braucht man an die sonnenverwöhnte Küste mit ihren weißen Sandstränden.

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  • 25Apr


    von Andreas van Leeuwen

    Unsere Partnerschule Escuela de Idiomas Nerja ist schon seit Gründung von DIREKT Sprachreisen im Programm, und das sind nunmehr 20 Jahre. Dementsprechend kommt es immer einer Art Familientreffen gleich, wenn wir uns, in unregelmäßigen Abständen, zu einer Stipvisite in der Schule einfinden und uns mit Luis und Renate, den Eigentümern (und dem Filius Andreas, der als Nachfolger in den Startlöchern steht) über alte Zeiten, aber auch neue Entwicklungen austauschen.

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  • 25Apr

    von Andreas van Leeuwen

    Auf halber Strecke zwischen dem Stadtzentrum und Pedregalejo liegt die Sprachschule Malaca Instituto. Hierhin führte mich an einem schönen, sonnigen Apriltag mein Weg im Rahmen einer Inforeise unserer Partnerorganisation IALC (International Association of Language Centers) in Andalusien. Wir waren eine Gruppe von ca. 15 Agenturen aus der ganzen Welt und überaus gespannt, da viele die Schule noch nicht aus eigener Inspektion kannten. Begrüßt wurden wir von der Schulleiterin Ida, einer “grande dame”, die sicht- und hörbar stolz auf ihre Schule ist. Und das kann sie auch zu Recht sein. Malaca Instituto ist ohne Zweifel etwas Besonderes und in ganz Spanien einzigartig: ein Mini-Campus mit Klassenzimmern, Bibliothek, Tanz- und Kochstudios, Loungebereichen, Restaurant, Pool, Sonnenterrassen, Garten und einem Residenzhotel mit Zimmern unterschiedlicher Kategorien. Ida berichtete, dass die Umgebung vor Jahrzehnten, als Malaca Instituto hierher umgezogen war, buchstäblich “kahl” war… es gab nichts außer Natur, ein paar Straßen und spärlicher Bebauung. Ganz anders heutzutage: Die Hänge sind dicht besiedelt, aber nicht “zersiedelt” wohlgemerkt, denn die Bebauung ist nicht wuchtig, es bleibt viel Grün, alles ist recht hochwertig und mit gutem Blick fürs Ganze erschlossen worden.

    Unser Rundgang durch die Schule startete im Residenzhotel Club Hispánico. Die Standardzimmer sind bis auf eines alle renoviert, durchaus klein, aber modern ausgestattet mit eigenem Badezimmer und Balkon oder Balkonanteil. Diese Kategorie ist die preisgünstigste. Die teureren Executive-Zimmer sind vor einigen Jahren im Rahmen des “flow and art”-Projektes komplett renoviert und umgestaltet worden. Jedes Zimmer wurde von einem anderen lokalen Künstler gestaltet und ist damit ein Unikat. Man wohnt somit gewissermaßen inmitten eines Kunstprojektes. Noch teurer sind die Studioapartments, die wiederum in der Ausstattung standardisiert sind, recht geräumig sind und auch eine Küchenzeile haben. Sehr eindrucksvoll ist weiterhin das Schulrestaurant, das im Stile einer andalusischen Tapas-Bar, gewissermaßen im Vintage-Stil gehalten ist. Das Restaurant öffnet sich zur Terrasse, wo man im Freien essen kann. In der Verlängerung findet sich, etwas tiefer gelagert, die Sonnenterrasse mit Pool und Liegen. Die Klassenzimmer sind zweckmäßig aber modern gehalten, mit moderner Technik und z.T. atemberaubenden Ausblicken auf die Umgebung. Eine Bibliothek lädt zum Selbststudium ein … auch hier: grandiose Ausblicke auf die Umgebung.

    Noch ein Wort zur Lage der Schule. Der Weg zu Malaca Instituto führt von der Küstenstraße, die entlang der Strände führt, den Hang hoch … bei heißen Temperaturen kann man hier schon mal ins Schwitzen kommen. Da man in der Regel ohnehin kaum etwas alleine unternimmt, ist die Fahrt ins Stadtzentrum mit einem Taxi für ca. 7 Euro, durch zwei oder drei Leute geteilt, ziemlich erschwinglich und bequemer, als der Bus. Zu den Stränden kann man gut laufen … zurück dann, erfrischt und bei erträglicheren, abendlichen Temperaturen, fällt der Anstieg dann auch nicht mehr so schwer!

    Weitere Infos zu Malaca Instituto finden Sie auf unserer Webseite hier …

  • 25Apr

    von Andreas van Leeuwen

    Málaga hatte über die Jahrzehnte hinweg einen gewissen Ruf weg, und der war nicht positiv. Die Stadt galt als verlottert und dreckig und alles in allem recht uninteressant. Dies hat sich grundlegend gewandelt. Während der letzten 10-15 Jahre wurde viel Geld, auch aus EU-Töpfen, investiert, und heutzutage präsentiert sich Málaga mit einer toprenovierten, äußerst schönen Altstadt, einer attraktiven Hafenpromenade, viel Grün und nicht zuletzt einer Vielzahl interessanter Museen, darunter das Picasso-Museum oder das Thyssen-Museum, als eine wahre Boom-Town an der Küste Andalusiens. Sehr sehenswert sind die Kathedrale und die historische Markthalle, die einen überbordenden Reichtum an Obst, Gemüse, Delikatessen, Fisch und Meeresfrüchten präsentiert (vieles davon werden Sie in Ihrem Leben noch nicht gesehen haben!). Eindrucksvoll sind auch die langen Strände in Pedregalejo, nur eine kurze Fahrt vom Stadtzentrum entfernt gelegen.

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