• 25Apr

    von Andreas van Leeuwen

    Welche Stadt kann schon von sich behaupten, gleich zwei Altstädte zu haben? Granada kann es … und eigentlich sind es sogar drei. Dreh- und Angelpunkt bildet die Alhambra, Touristenmagnet par excellence und einmalig in ihrer Komposition aus maurischer Palastarchitektur, Festungsbau, Renaissance und schier endlosen Gartenanlagen. Südlich und westlich schmiegt sich die Altstadt mit der Kathedrale und dem Kloster des Heiligen Jeronimo an den Burgberg, mit engen Gassen, schönen Plätzen aber auch opulenten Prachtstraßen aus dem 19. Jahrhundert. Nördlich findet die Alhambra Fortsetzung im Albaicin, dem ursprünglichen Siedlungsraum der muslimischen Bevölkerung, und dem Sacromonte, dem ehemaligen Stadtteil der Zigeuner, der in den Albaicin übergeht. Albaicin und Sacromonte sind einzigartig … man wandelt durch die engen, verwinkelten Gassen und Plätze mit ihren weißgetünchten Häusern und hat den Eindruck, in einem andalusischen Dorf zu sein (dabei befindet man sich in einer Großstadt!), die Zeit scheint hier gleichsam stehengeblieben zu sein. So einzigartig die Stadt, so einzigartig die Lage … in etwa einer Stunde ist man in der Sierra Nevada, wo man sogar im Sommer Ski fahren kann, und ebenso lange braucht man an die sonnenverwöhnte Küste mit ihren weißen Sandstränden.

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