• 02Apr

    Reise-Tagebuch von Matthias Waltner (Teil 1)

    Vor einem Monat waren mein Kollege Andreas van Leeuwen und ich auf Info-Tour im Südwesten Englands. Und schon einen Monat später befinden wir uns auf einer weiteren Geschäftsreise. Warum Asien? Weil in diesem Jahr der IALC-Workshop in Shanghai stattfindet. IALC steht für International Association of Language Centers. Mehr Infos zu IALC finden Sie hier: www.ialc.org. Wir bieten sehr viele IALC-Schulen an, da IALC sehr streng prüft und qualitativ hochwertige Sprachschulen in den Verband aufnimmt. Wir nehmen daher gerne an IALC-Tagungen teil und verbinden die Tagung mit der Inspektion unserer Partner-Sprachschulen.

    Dieses Mal möchten wir Sie während unserer Geschäftsreise auf dem Laufenden halten. Daher gibt es ab heute bis 11. April 2011 jeden Tag einen kurzen Reisebericht. Verfolgen Sie also mit, was wir alles so während unserer Ostasien-Reise erleben.

    Fangen wir also mit dem 1. April an. Nun, das ist kein April-Scherz, unsere Reise beginnt also tatsächlich am Freitag Nachmittag, es ist der 1. April 2011: Fahrt mit der S-Bahn von Heidelberg nach Mannheim. Wir, also die Bewohner/innen der Metropol-Region Rhein-Neckar, sind ganz stolz auf unsere S-Bahn. Ist wirklich toll, was die Bahn hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat, also was die Erweiterung des Netzes usw. anbelangt. Ganz im Gegensatz übrigens zu dem unsäglichen Projekt S21, gegen das ich (Matthias) in den letzten Monaten protestiert habe (es gibt in Heidelberg eine Gruppe, die sich an den Montags- und Großdemos der letzten Monate in Stuttgart beteiligt hat, siehe http://stuttgart21.binetz.de/). Glücklicherweise war unser Protest ja auch erfolgreich, in Baden-Württemberg wird es endlich nach 58 Jahren eine neue Landesregierung geben, die sich hoffentlich erfolgreich dafür einsetzen wird, dass das Geld der Steuerzahler für sinnvollere Bahnprojekte im Ländle eingesetzt wird.

    Doch zurück zur Fahrt nach Mannheim. Leider hatte die S-Bahn Verspätung, daher haben wir den ICE zum Flughafen verpasst, der nächste Zug fuhr erst 1 Stunde später. So kamen wir nur ca. 1 Std. und 10 Minuten vor dem Abflug in Frankfurt am Flughafen Fernbahnhof an. Dabei informieren wir doch unsere Kunden immer, rechtzeitig am Flughafen einzutreffen (je nach Zielland zwischen 1 1/2 und 2 1/2 Stunden). Naja, wir haben es dann doch noch geschafft, hoffen aber, dass unsere Kunden unsere Hinweise ernster nehmen, als wir selbst. :-)

    Unsere erste Station war Peking. Sprachreisen nach Peking zählen zu unseren wichtigsten Programmbereichen, daher stand diese Stadt gleich an erster Stelle auf unserem Besuchsprogramm. Der Flug mit Lufthansa war sehr angenehm, das Essen war erstaunlich lecker, der Flug war ruhig. Und mit der Morgendämmerung konnte man aufgrund der klaren Nacht die Mongolei bestaunen. Es war alles schneebedeckt, bis kurz vor Peking. Wir sind an einem neueren Terminal gelandet, der Flughafen ist wirklich sehr groß. Als wir die Einreiseformalitäten hinter uns hatten, ging es mit einem ferngesteuerten Zug zur Gepäckausgabe in einem anderen Gebäude am selben Terminal. Unsere Koffer waren bereits auf dem Laufband, so dass es gleich weiter ging zum Geldwechseln. Außerhalb Chinas kann man keine Yuan kaufen, so dass wir gleich am Flughafen Geld gewechselt haben.

    Glücklicherweise ist Andreas Sinologe, so dass wir bzgl. der Weiterreise zum Hotel mutiger waren, als die übrigen Reisenden, und alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln anpacken konnten. Ich kann zwar kein Chinesisch, habe aber eine gute Orientierung, und da Hinweise auch immer in lateinischer Schrift angebracht sind, kommt man sehr gut zurecht. Peking hat einen sehr guten ÖPNV, wir waren also nach ca. 1 1/2 Std. schon im Hotel (Novotel Xinqiao), welches sich direkt neben einer U-Bahn-Station befindet (Chongwenmen). Nach dem Einchecken haben wir uns erst mal für 2 Std. ausgeruht, um den Jetlag besser zu verkraften. Danach waren wir wieder fit, um Peking zu erkunden. Zu Fuß ging es Richtung Platz des Himmlischen Friedens, und da wir herrliches Wetter hatten, sind wir gleich rein in die “Verbotene Stadt” (Zijincheng). Ein umwerfendes Erlebnis, einfach fantastisch! Ich habe auch einige hoffentlich gute Bilder geknipst. Gegen Abend haben wir dann in einer Seitenstraße der Wangfujing, der Haupt-Einkaufsmeile in Peking, ein traditionelles, typisch chinesisches Restaurant ausprobiert und dort lecker zu Abend gegessen.

    So, und nun sind wir also zurück im Hotel. Morgen geht es dann vormittags zu Mandarin House, unserer Partner-Schule in Peking, und zum Sommerpalast (Yiheyuan).

    -> Reisebericht Teil 2

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