• 10Jan

    Eine unserer Geschäftsreisen führte Andreas, meinen Geschäftspartner, und mich Ende 2007 für 1 Woche nach England. Als Sprachreiseveranstalter müssen wir regelmäßig unsere Sprachschulen besichtigen, und eine dieser Inspektionstouren führte uns eben nach England.

    Wir flogen am Vormittag des 6. Dezember nach London und bezogen unser Hotelzimmer in London. Das Hotel Comfort Inn & Suites King’s Cross liegt sehr verkehrsgünstig in Zone 1, nahe der U-Bahn-Station King´s Cross. Wir hatten leider das Pech, ein Zimmer im Keller zugewiesen zu bekommen, aber da das Hotel ausgebucht war, mussten wir das so akzeptieren. Für 3 Nächte hält man das aber auch aus.

    Am Donnerstag nachmittag sowie am Freitag haben wir drei Sprachschulen besichtigt: EC London, Frances King und Hampstead School of English. Alle drei Schulen liegen im Stadtzentrum von London, EC wurde vor kurzem komplett renoviert und spricht mit seinem warmen, modernen Innendesign unmittelbar an. Frances King und Hampstead School of English zählen zu den bekanntesten Adressen in England, sind von der Ausstattung her jedoch etwas konservativer. Zum Glück schien am Freitag den ganzen Tag die Sonne, so dass die Besichtigungstour recht angenehm verlief. Am Samstag vormittag haben wir dann unseren Mietwagen abgeholt, und da es am Samstag den ganzen Tag nur geregnet hat, haben wir gleich mal eine Stadtrundfahrt mit dem Auto absolviert. Hört sich verrückt an, ist aber halb so schlimm, auch der Linksverkehr ist kein Problem. So eine individuelle Stadttour durch London ist wirklich zu empfehlen, da man einfach ein besseres Bild von der Stadt bekommt, als nur mit der U-Bahn zu fahren (da kann man sich dann doch nicht richtig orientieren). Wer natürlich mehr Zeit für London hat, sollte eher an einer Bustour teilnehmen.

    Wir mussten schon am Sonntag weiterfahren nach Bristol, wobei wir einen Abstecher in Oxford machen wollten, natürlich, weil wir auch hier eine Sprachschule im Programm haben. Oxford gefiel mir persönlich nicht ganz so gut wie Cambridge (dort war ich vor ein paar Jahren), vielleicht lag es aber auch an der Jahreszeit, es war doch einigermaßen kalt und regnerisch. Gegen Abend kamen wir in Bristol an, dort wohnten wir im Ibis Bristol. Das Ibis in Bristol ist ganz ok, für einen richtigen Urlaub aber nicht das richtige Hotel. Bristol machte einen ziemlich verschlafenen Eindruck, am Sonntag Abend waren kaum Leute in der Altstadt unterwegs. Der folgende Tag war dann wieder sonnig, und so sah Bristol gleich viel freundlicher aus. Die Stadt ist tatsächlich sehr quirlig und pittoresk, ein absoluter Geheimtipp! Unsere Sprachschule ELC liegt in einem schönen Wohnviertel, und da Bristol zu den eher unbekannteren Städten zählt, kann man sicher sein, im Kurs auf wenig Deutsche zu treffen. Unser Eindruck von Schule und Unterkünften war jedenfalls sehr positiv!

    Am Montag nachmittag ging es weiter über Warminster nach Swanage, dort befindet sich die Sprachschule Harrow House, eine wirklich tolle Sprachschule für Kinder und Jugendliche, mit der wir schon sehr lange zusammenarbeiten. Swanage ist ein kleines Städtchen, sehr hübsch und vor allem sicher. Wir haben auf dem College übernachtet und am nächsten Tag alles angesehen, was neu gemacht wurde, z.B. einige der Badezimmer im Erdgeschoss (im Laufe der Jahre sollen alle Badezimmer Hotelstandard haben!). Das Essen haben wir auch gekostet und für gut befunden :-) Ansonsten ist das Gelände, die Lage und das Angebot des College natürlich sagenhaft … v.a. im Sommer natürlich, in der Nebensaison ist Swanage recht verschlafen.

    Am nächsten Tag ging es über Bournemouth weiter nach Portsmouth. In Bournemouth arbeiten wir mit der Schule BBSI zusammen, die in zwei historischen Gebäuden in der Nähe der Küste residieren. Eine tolle Schule mit sehr großem Kursangebot …

    Wie ich schon sagte, macht mir das Autofahren in England Spaß, doch in Portsmouth durfte ich dann doch eine neue Erfahrung im Leben machen: meinen ersten Unfall. Die Autobahn endete mit einem Roundabout, vermutlich hatte ich diese Situation nicht richtig eingeschätzt, konnte aber noch rechtzeitig anhalten, was dem Fahrer des nachfolgenden Autos nicht mehr gelang. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Und zum Glück hatte ich darauf geachtet, dass es bei einem Unfall keine Selbstbeteiligung gibt. Auch wenn ich keine Schuld an dem Unfall hatte, ist es beruhigend zu wissen, dass man die hinterlegte Kaution, die bei einem Unfall vom Vermieter einbehalten wird, wieder zurückbekommt. In meinem Fall von holidayautos, die Überweisung der Kaution erfolgte sehr schnell innerhalb von ca. 2 Wochen nach Einreichung der Belege. Fazit: werde meinen Kunden immer empfehlen, einen Mietwagen ohne Selbstbeteiligung zu buchen.

    Am nächsten Tag haben wir uns die Schule LSI Portsmouth angesehen, eine sehr nette Mitarbeiterin der Schule (hallo Emma, wer hätte gedacht, dass Du in diesem Reisebericht mal erwähnt werden würdest) hat uns dann noch Portsmouth gezeigt. Obwohl ich nicht ganz schwindelfrei bin, haben wir uns auf den Spinnaker Tower gewagt.

    Auf der vorletzten Etappe ging es weiter nach Brighton, eine meiner Liebingsstädte in England. Brighton ist eine sehr quirlige Stadt, wer das Großstadtleben mag, und dennoch das Meer genießen will, ist hier genau richtig. In Brighton bieten wir zwei Sprachschulen an, wobei Embassy CES mit einem neuen Campus direkt am Hauptbahnhof besticht. Den  Campus haben wir uns angesehen: einfach gigantisch … groß, modern und lichtdurchflutet, so etwas habe ich auf meinen Touren wahrlich noch nicht gesehen (allenfalls bei Embassy CES in London, aber in deutlich kleineren Dimensionen).

    Am Donnerstag Auschecken aus dem Hotel, Rückfahrt zum Flughafen, Rückgabe des Mietwagens (wie gesagt, kein Problem) und dann Rückflug nach Deutschland.

    Liebe Grüße

    Matthias

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