• 02Jan

    von Andreas van Leeuwen

    Malta ist eine der wichtigsten Destinationen im Programm von DIREKT Sprachreisen. Wir haben drei Partnerschulen auf Malta, und da alle drei Schulen von Jahr zu Jahr immer mal wieder renovieren oder neue Unterkünfte in ihr Programm aufnehmen und sich auch die Gegebenheiten auf Malta ändern, ist es notwendig, regelmäßig vor Ort zu sein und die Schulen und die Umgebung zu inspizieren.

    Für die erste Januarwoche stand eine neue Inspektionsreise nach Malta an. Andreas van Leeuwen, Mitinhaber von DIREKT Sprachreisen, hat diese Inspektionsreise übernommen. Hier sein Erfahrungsbericht:

    Meine letzte Malta-Reise war schon eine Weile her, so dass ich mich auf diese Reise besonders freute. Damals hatten wir “nur” eine Partnerschule auf Malta, EC Malta … inzwischen haben wir drei Partnerschulen. Alle drei Schulen galt es zu besuchen, darüber hinaus aber auch alle Unterkünfte, die die Schulen anbieten, Standorte und Unterkünfte für Schülerprogramme sowie Hotels, das alles in vier Tagen! Ein straffes Programm also.

    MONTAG
    Die Anreise nach Malta erfolgte problemlos, Carrier war Lufthansa. Da der Flug früh morgens losging, habe ich die Nacht vom 01. auf den 02. Januar im Hilton Garden Inn verbracht. Dieses Hotel sowie das Schwesterhotel The Hilton liegen auf dem Plateau des Fernbahnhofs des Frankfurter Flughafens und wurden im Dezember 2011 neu eröffnet. Beide Hotels bieten allen Komfort, den man sich für ein Flughafenhotel wünscht … das Garden Inn im 4-Sterne-Bereich, das Hilton im 5-Sterne-Bereich. Nach dem Frühstück brauchte ich für Check-out und Fußweg zum Baggage Dropoff nur 10 Minuten!

    Die Landung auf Malta erfolgte bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad. Äußerst verlockende Aussichten für die nächsten Tage! Steve, der Reiseleiter unserer Partneragentur Globalair (auch Partneragentur von DERTOUR) wartete schon am Ausgang auf mich und “übergab” mich dem Fahrer, der mich direkt zu meinem Hotel brachte. Die nächsten Nächte sollte ich im Radisson Blu Baypoint Resort übernachten. Das Radisson ist ein 5-Sterne-Hotel, das anders als die übrigen 5-Sterne-Häuser in St. Julians/Paceville ein “Testschlafen” erforderlich machte, zum einen wegen der Lage, zum anderen wegen des Standards. In St. Julians/Paceville befinden sich übrigens alle unsere Partnerschulen und nahezu alle Kunden von uns wohnen in diesem Stadtteil, es sei denn, sie haben Privatunterkunft/Gastfamilie gebucht.

    Zur Lage: das Radisson liegt etwas abseits von St. Julians/Paceville, was wunderbare Ruhe mit sich bringt (St. Julians/Paceville ist durch die vielen Bars und Diskotheken abends in manchen Ecken recht laut), allerdings läuft mal durchaus länger zu den Schulen, ca. 15 Minuten. Das ist eigentlich nicht viel, zumal die Strecke sehr schön ist, allerdings kann es auf Dauer nerven, da man mindestens 2 x pro Tag die Strecke laufen muss (eher öfter). Freilich kann man die Shuttles des Hotels nutzen, so dass man sich einen Teil der Gehwege sparen kann. Vom Standard her ist das Hotel eher 4 Sterne Superior, zumindest von der Ausstattung her. Die Badezimmer sind in die Jahre gekommen und der Wellness-Bereich ist auch nicht so prickelnd, dafür ist der Service sehr gut. Für anspruchsvolle Kunden freilich würde ich ein anderes Hotel empfehlen, bevorzugt das Hilton oder das Westin. Andererseits hat das Radisson neben der ruhigen Lage einen weiteren großen Vorteil: kostenloses WiFi … und zwar schnell und funktionstüchtig (oftmals funktioniert bei “fremden” WiFi-Netzen der e-mail-Versand nicht)! Hier zocken andere Hotels mitunter gnadenlos ab.

    Um 14:00 Uhr hatte ich meinen ersten Termin bei EC. Los ging es mit einer Schulbesichtigung. Ich kannte die Schule ja schon … allerdings wurde in den letzten Jahren renoviert und im Layout etwas verändert. Neu für mich war die Außenfassade (wurde neu gestrichen), der Rezeptionsbereich, der erheblich vergrößert wurde, und das neue Café. Neu war ebenso die student library (mit vielen Internet PCs), die Business Lounge und die Klassenzimmer für Business-Kurse. Alles wurde neu gestrichen in den typischen “brand colours” orange und weiß, sehr professionell und ansprechend. Freilich muss man auch zugestehen, dass das “layout” der Schule trotz der Tatsache, dass sie über zwei große Gebäude verfügt, etwas eng ist: die Klassenzimmer sind in der Regel eher klein, und wenn die Schule voll ist, kommt es in den Korridoren und Räumen zu ordentlichem Schieben und Drängen. Vielleicht ist das ein Grund, warum die meisten Kursteilnehmer die Unterrichtspausen im Freien vor der Schule verbringen.

    Bevor es weiter ging mit den Unterkünften, habe ich mich draußen etwas umgesehen. Die Umgebung der Schule hat sich einigermaßen verändert, gegenüber von der Bushaltestelle war früher ein großer Parkplatz, jetzt findet sich hier ein Deluxe Wohn- und Bürokomplex, die sogenannten Pendergardens. Für EC ist die neue Umgebung definitiv eine Aufwertung. Ansonsten wenig grundsätzlich Neues … viel Renovieren und Aufräumarbeit in St. Julians/Paceville … irgendwann im Jahr muss man ja renovieren, wenn die Touristenströme vor Ort sind, ist das schwer möglich.

    Weiter ging es mit der Inspektion von Unterkünften, sprich Apartments, die die Schule für Wohngemeinschaften nutzt, sowie der Studentenresidenz Patricia. An Apartments nutzt die Schule eine ganze Reihe, wir bieten für unsere Kunden allerdings nur die qualitativ besten an. Der Standard auf Malta ist deutlich niedriger als in Deutschland, daher ist es wichtig zu wissen, was genau sich hinter einer Adresse verbirgt. Wir buchen die Apartmentanlagen Drayton, Buckingham/Tanya Flats, Roulette, Blue Marine und Valley View. Blue Marine hatte mein Kollege Matthias vor kurzem schon besichtigt, eine gute Anlage und zentral gelegen, durchaus mit einer etwas größeren Geräuschkulisse aber für St. Julians/Paceville sicherlich noch in Ordnung. Wenn man in Sachen Lärm freilich sehr empfindlich ist, sollte man Blue Marine nicht wählen.

    weiter zu Teil 2 >>


Ihr Kommentar:

Seite 1 von 0