• 25Apr

    von Andreas van Leeuwen

    Auf halber Strecke zwischen dem Stadtzentrum und Pedregalejo liegt die Sprachschule Malaca Instituto. Hierhin führte mich an einem schönen, sonnigen Apriltag mein Weg im Rahmen einer Inforeise unserer Partnerorganisation IALC (International Association of Language Centers) in Andalusien. Wir waren eine Gruppe von ca. 15 Agenturen aus der ganzen Welt und überaus gespannt, da viele die Schule noch nicht aus eigener Inspektion kannten. Begrüßt wurden wir von der Schulleiterin Ida, einer “grande dame”, die sicht- und hörbar stolz auf ihre Schule ist. Und das kann sie auch zu Recht sein. Malaca Instituto ist ohne Zweifel etwas Besonderes und in ganz Spanien einzigartig: ein Mini-Campus mit Klassenzimmern, Bibliothek, Tanz- und Kochstudios, Loungebereichen, Restaurant, Pool, Sonnenterrassen, Garten und einem Residenzhotel mit Zimmern unterschiedlicher Kategorien. Ida berichtete, dass die Umgebung vor Jahrzehnten, als Malaca Instituto hierher umgezogen war, buchstäblich “kahl” war… es gab nichts außer Natur, ein paar Straßen und spärlicher Bebauung. Ganz anders heutzutage: Die Hänge sind dicht besiedelt, aber nicht “zersiedelt” wohlgemerkt, denn die Bebauung ist nicht wuchtig, es bleibt viel Grün, alles ist recht hochwertig und mit gutem Blick fürs Ganze erschlossen worden.

    Unser Rundgang durch die Schule startete im Residenzhotel Club Hispánico. Die Standardzimmer sind bis auf eines alle renoviert, durchaus klein, aber modern ausgestattet mit eigenem Badezimmer und Balkon oder Balkonanteil. Diese Kategorie ist die preisgünstigste. Die teureren Executive-Zimmer sind vor einigen Jahren im Rahmen des “flow and art”-Projektes komplett renoviert und umgestaltet worden. Jedes Zimmer wurde von einem anderen lokalen Künstler gestaltet und ist damit ein Unikat. Man wohnt somit gewissermaßen inmitten eines Kunstprojektes. Noch teurer sind die Studioapartments, die wiederum in der Ausstattung standardisiert sind, recht geräumig sind und auch eine Küchenzeile haben. Sehr eindrucksvoll ist weiterhin das Schulrestaurant, das im Stile einer andalusischen Tapas-Bar, gewissermaßen im Vintage-Stil gehalten ist. Das Restaurant öffnet sich zur Terrasse, wo man im Freien essen kann. In der Verlängerung findet sich, etwas tiefer gelagert, die Sonnenterrasse mit Pool und Liegen. Die Klassenzimmer sind zweckmäßig aber modern gehalten, mit moderner Technik und z.T. atemberaubenden Ausblicken auf die Umgebung. Eine Bibliothek lädt zum Selbststudium ein … auch hier: grandiose Ausblicke auf die Umgebung.

    Noch ein Wort zur Lage der Schule. Der Weg zu Malaca Instituto führt von der Küstenstraße, die entlang der Strände führt, den Hang hoch … bei heißen Temperaturen kann man hier schon mal ins Schwitzen kommen. Da man in der Regel ohnehin kaum etwas alleine unternimmt, ist die Fahrt ins Stadtzentrum mit einem Taxi für ca. 7 Euro, durch zwei oder drei Leute geteilt, ziemlich erschwinglich und bequemer, als der Bus. Zu den Stränden kann man gut laufen … zurück dann, erfrischt und bei erträglicheren, abendlichen Temperaturen, fällt der Anstieg dann auch nicht mehr so schwer!

    Weitere Infos zu Malaca Instituto finden Sie auf unserer Webseite hier …

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