• 03Jan

    von Andreas van Leeuwen

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    Nächste Station auf meiner Inspektionstour war das Coastline Hotel. Das Coastline ist ein 4-Sterne-Resorthotel an der Küste in der Nähe der St. Paul’s Bay gelegen, und ist ein ganz besonderes Hotel. Im Sommer wird es exklusiv von unseren beiden Partnerschulen EC und ESE für Schülerprogramme genutzt (bei EC für das Programm Classic Malta), sprich im Hotel wohnen nur Sprachschüler, was für einen gewissen Club-Charakter sorgt. Das Hotel ist groß genug für beide Schulen (EC und ESE haben viele Kunden im Sommer!). In der Nebensaison wird das Hotel exklusiv von einem britischen Reiseveranstalter für Pensionäre gebucht, die den Winter in angenehmem Klima verbringen möchten. Da Erwachsene durchaus anspruchsvoll sind, ist das Hotel gezwungen, regelmäßig zu renovieren um seinen Standard zu halten. Andernfalls würde man wohl das ein oder andere Auge zudrücken, da es sich ja “nur” um Kinder/Jugendliche handelt. Die Zimmer im Coastline sind geräumig, wobei auch hier im Falle von Vierbettzimmern alle 4 Betten “richtige” Betten sind, keine Klappbetten. Alle Zimmer haben Privatbad und gehen entweder zur Landseite oder zur Seeseite. Die Gemeinschaftsbereiche des Hotels werden im Sommer für die Schüler hergerichtet, Büros für die group leader eingerichtet, außerdem game areas, die Tische im Restaurant neu geordnet, die Bar geschlossen (Alkohol ist auf Malta erst ab 17 Jahre erlaubt) und vieles mehr. Das Hotel verfügt auch über eine große Freifläche mit Pools und ein Strandabschnitt vor dem Haus kann ebenfalls genutzt werden. Vor dem Hotel gibt es eine Bushaltestelle, von wo man mit dem Bus relativ schnell nach St. Julians kommt.

    Nächste Station war das Crown Hotel in der St. Paul’s Bay. Das Crown Hotel wird wie das Coastline von EC für das Programm Classic Malta genutzt, jedoch als “Economy” Hotel. Es ist vom Standard her sehr ähnlich, wie das Windsor (gehört de facto dem gleichen Eigentümer). “Economy” ist eher etwas untertrieben, denn es ist ein behagliches, angenehmes Hotel. Die Vierbettzimmer sind sehr geräumig und in 2-Zimmer-Fluchten angeordnet, mit einem Badezimmer zwischen den Räumen. Dadurch hat man etwas mehr Privatsphäre und auch etwas mehr Platz. Von der Raumkonzeption her haben mir die Zimmer hier sogar noch besser gefallen, als im Coastline. Ich habe dann noch die Dachterrasse mit Pool gesehen (ähnlich wie im Windsor recht großzügig), außerdem das Restaurant, was recht groß ist und gemütlich wirkt. Im Unterschied zum Coastline, das etwas “isoliert” liegt, liegt das Crown Hotel mitten in einem touristisch gut erschlossenen Siedlungskomplex. Auf der anderen Seite hat man in der St. Paul’s Bay nicht extreme “Partymeilen”, wie in St. Julians, alles ist etwas moderater. Viele Malteser haben hier Ferienwohnungen, sprich alles ist etwas mehr “down to earth”, als in St. Julians.

    Nach dem Crown Hotel hat mich Katya noch zum Headquarter von EC in Ta’Xbiex gefahren. Ich habe mit Catrin gesprochen, Sales Manager von EC, außerdem ein paar Leute getroffen, mit denen ich regelmäßig arbeite (sales und admissions team) …

    Heute war ich fertig mit dem Inspektionsprogramm, also zurück zum Hotel. Da ich begeisteter Schwimmer bin, wollte ich heute den National Pool der University of Malta ausprobieren, ein großer Freipool mit langen Bahnen (50 Meter). Es regnete zwar in Strömen, aber das stört passionierte Schwimmer nicht, und der Pool sollte angeblich geöffnet sein. Da der Komplex schwer zu finden war, gönnte ich mir ein Taxi. O.k., 15 Euro schien mir dann doch recht viel, aber anders kommt man schlichtweg nicht hin (Alternative: eigenes Auto oder Fahrrad … bei Regen freilich keine Option). Eins war schon klar, wiederholen würde ich das nicht, zumal man ja auch zurückkommen muss. Und 11 Euro Eintritt war dann auch ziemlich heftig, schließlich handelt es sich ja nicht um einen Wellnesstempel! Der Komplex ist recht einfach, aber der Pool durchaus das, was man erwarten kann, zumal beheizt. Es wurde trainiert (Profischwimmer … Erwachsene und Jugendliche), aber glücklicherweise war noch eine Bahn für mich frei. Ich habe also meine Bahnen gedreht und war dann pünktlich zum Abendessen wieder im Hotel. Diesmal habe ich das Restaurant Le Bistro ausprobiert, was auch wieder sehr gut war. Abends dann wieder emails abarbeiten.

    weiter im Reisebericht …


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