• 04Jan

    von Andreas van Leeuwen

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    Nächste Station auf der heutigen Info-Tour war die Sprachschule ESE, also Klassenzimmer, testing room, Bibliothek, Speakeasy-Cafe, Dachterrasse und die Räume für die Verwaltung. Alles in allem kann man sagen, dass die Schule großzügig angelegt ist, mit viel Platz, hell und geräumig, mit gemütlichen Gemeinschaftsbereichen. Man spürt, dass man hier als Kunde ernst genommen wird. Die Klassenzimmer sind z.T. etwas eng, was aber in meinen Augen nicht schlimm ist. Es kommt letztlich auf den Unterricht an, d.h. auf die Qualität der Lehrer, und die stimmt! Für die freie Zeit gibt es ja die Gemeinschaftsbereiche und das Café, und die sind sehr komfortabler ausgestattet. Hier hält man sich gerne auf! ESE hat eine open door policy, sprich alle Mitarbeiter sind für die Kunden tagsüber jederzeit ansprechbar, ohne Termin. Alle Mitarbeiter, die ich kennengelernt habe, sind sehr freundlich. Die meisten sind schon seit langem bei ESE … man merkt, dass das Personal von ESE einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren der Schule ist.

    Als nächstes haben wir uns das Hotel The George angesehen. The George ist ein neues 4-Sterne-Designerhotel, das direkt gegenüber von der Schule liegt. ESE ist zu 50% Eigentümer des Hotels und bucht viele Kunden dort ein. Der Hotelmanager Malcolm Azzopardi hat uns das Hotel gezeigt, d.h. den Lounge-Bereich, die Bar und drei Zimmertypen (darunter ein Studio mit Küchenzeile und Queensize-Bett), außerdem den Spa-Bereich mit Indoor-Pool und die Dachterrasse mit Außenpool und das Restaurant mit Frühstücksbuffet … alles sehr edel und in angenehmen Farben gehalten. Alles in allem fast ein 5-Sterne-Hotel bzw. 4 Sterne Superior. Ein weiteres Restaurant und ein Health/Beauty Center ergänzen das Angebot. Das Hotel hat im übrigen auch eine Tiefgarage, was das Parkproblem der Mitarbeiter von ESE schlagartig gelöst hat. :-)

    Als nächstes hat mich Sue noch zu zwei Schulen gefahren, der St. Michael’s School in Naxxar und dem Kullegg Santa Klara in San Gwann. St. Michael’s ist eine Privatschule, die ESE im Sommer für Schülerprogramme nutzt. Der Campus verfügt u.a. über eigene Unterkünfte (Dormitories, sprich Mehrbettzimmer). Santa Klara ist eine öffentliche Schule (und dementsprechend von deutlich einfacherem Standard, als San Anton). Auch Santa Klara wird im Sommer von ESE für Schülerprogramme genutzt. San Anton ist dabei zum größten Teil klimatisiert, Santa Klara nicht.

    Nachdem mich Sue wieder nach St. Julians/Paceville gefahren hatte, konnte ich den Nachmittag damit verbringen, nochmals herumzuschlendern, um wieder ein Gefühl für Entfernungen und Lokalitäten zu bekommen. Am Abend habe ich dann im Restaurant “The Avenue” in St. Julians/Paceville gegessen, ein preiswertes Restaurant, das zwar keine kulinarischen Attraktionen bietet, aber in Ordnung ist. Feinschmecker müssen wissen, dass die Preise auf Malta in den letzten Jahren stark gestiegen sind … dem Euro sei dank! Die meisten Restaurants haben inzwischen deutsches Preislevel erreicht, Hauptgerichte sind in der Regel erst ab ca. 17 Euro zu haben, für gute Fisch- und Fleischgerichte muss man über 20 Euro investieren. Wer Hotelunterkunft bucht (ab 4 Sterne, Hotelküche in 3-Sterne-Häusern ist nichts Besonderes), sollte daher überlegen, mit Halbpension zu buchen. Der Aufpreis erscheint hoch, im Endeffekt kommt man jedoch besser weg, wenn man nicht jeden zweiten Tag in McDonalds oder Pizzahut essen möchte. Gerade für Familien gibt es in der Regel auch attraktive Pauschalen, so dass die Kinder wenig oder sogar nichts zahlen. Ich habe im Bus eine Touristin aus dem Kölner Raum getroffen, die im Hilton wohnt und ebenfalls Halbpension gebucht hat. Sie hat mir bestätigt, dass sich das auf alle Fälle lohnt … Frühstück und Abendessen sind in den besseren Hotels so üppig, dass man mittags ohnehin nichts braucht, und in Restaurants auswärts essen ist recht teuer. Auf der anderen Seite können einem die Sprachschulen sagen, wo man günstig essen kann … es gibt sie noch, die günstigen Restaurants und Bars, die vorwiegend von Maltesern besucht werden! A propos Busfahren … seit einiger Zeit hat Malta neue, komfortable Busse für den öffentlichen Busverkehr. Leider sind damit auch die Buspreise gestiegen. Früher musste man für eine einfache Fahrt zwischen St. Julians und Sliema bzw Valletta nur ca. 50 Cent zahlen, heute sind es 1,30 Euro.

    weiter im Reisebericht …


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