• 03Jan

    von Andreas van Leeuwen

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    DIENSTAG
    Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Juniorenprogramme von EC. Katya Bonello, sales director für Juniorenprogramme bei EC, wollte mir alle Standorte und Unterkünfte zeigen, die EC für Juniorenprogramme auf Malta verwendet.

    Katya hat mich um 09:00 Uhr im Hotel abgeholt, los ging’s mit dem Windsor Hotel in Sliema. Das Windsor Hotel wird für das Programm Freestyle Malta genutzt. Offiziell ein 4-Sterne-Hotel, stuft EC es als 3-Sterne-Hotel ein. Für diese Kategorie ist es ein wirklich gutes Hotel. Die Zimmer sind ordentlich und sauber, mit einer guten Größe für 3 Betten. Theresa, die uns rumführte, sagte mir, dass die zusätzlichen Betten, die für die “Freestyler” in die Doppelzimmer gestellt werden, “normale” Betten sind, also keine wackeligen Klappbetten, was sonst ja oft der Fall ist. Wir haben die normalen Zimmer (alle mit Bad) und ein größeres Eckzimmer besichtigt, außerdem Innenpool und Dachterrasse mit Pool (ziemlich geräumig) mit tollen Aussichten auf die Bucht und Sliema, die Lobby und das Restaurant im Erdgeschoss (gemütlich!). Alles in allem ein schönes, ordentliches Hotel mit sehr freundlichem Personal und sehr guter, ruhiger Lage (wenige Gehminuten zur Küste bzw. zur Bushaltestelle … mit dem Bus vielleicht 10 Minuten zur Sprachschule).

    Weiter ging’s mit dem St. Martin’s College in Kappara. St. Martin’s College wird im Sommer für das Programm Classic Malta verwendet. Es handelt sich um eine Privatschule, die größte ihrer Art auf Malta, und auch die teuerste. Sie gehört wie auch EC und das Chiswick House, das ich später sehen sollte, der gleichen Eigentümerin (Mangion Familie), daher die Synergieeffekte. Die Anlage ist ziemlich geräumig, alle Klassenzimmer haben Klimaanlage und sind recht groß. Im Sommer, wenn es heiß ist, ist die Anlage aber auch so angenehm kühl. Es gibt zwei große Innenhöfe, die EC für Pausen und Lunch nutzt. Es gibt abwechslungsweise hot lunch und lunch packs. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 400 Studenten zur gleichen Zeit im College, die Hälfte hat vormittags Unterricht, die andere nachmittags, was für mehr Platz auf dem Campus sorgt. Für die Mittagspause, wenn sich alle Teilnehmer im College treffen, nutzt die Schule beide Innenhöfe, da sie separate Eingänge haben, so dass die Teilnehmer unter sich bleiben und in ihrem Programmablauf nicht durcheinander kommen (sprich nach dem Essen der falschen Gruppe folgen oder ähnliches). Auch für die Betreuer der Schule ist es auf diese Weise einfacher, den Überblick zu behalten. Alles sehr gut durchdacht!

    Die nächste Station war das Chiswick House. Chiswick House ist ebenfalls eine Privatschule, wie St. Martins College eine der besten (und teuersten) der Insel, aber für jüngere Schüler (es gibt hier auch einen privaten Kindergarten). Die Anlage ist ähnlich wie St. Martins College, aber etwas “privater” … man merkt, dass sie für jüngere Schüler konzipiert wurde. Passenderweise nutzt EC diesen Campus für das Sommerlager, also das Programm für die jüngeren Kursteilnehmer (8-13 Jahre). Auch hier: große Klassenzimmer, alle mit Klimaanlage, außerdem Außenanlagen mit Sportplätzen, die allerdings selten genutzt werden (zu heiß im Sommer).

    Von Chiswick House ging es weiter zur University Residence in Lija. Hier werden die Kursteilnehmer des Sommerlager untergebracht. Früher nutzte die Schule hierfür ein Hotel in der St. Pauls Bay (Ambassador Hotel), allerdings war das einigermaßen weit zu fahren. Lija liegt näher, mit dem Auto nur ca. 15 Minuten, was für die Organisation leichter zu bewältigen ist. Die Residenz wurde konzipiert für ausländische Studenten, die auf Malta studieren. Die Anlage ist großzügig und nett angelegt. Die Zimmer sind in sogenannten “houses” konzipiert, jedes “house” ist doppelstöckig mit Einzel- oder Doppel- bzw. Mehrbettzimmern (einige mit Privatbad), außerdem Gemeinschaftsküche und Badezimmer/Toiletten. Die Betten sind z.T. als Stockwerkbetten konzipiert, z.T. auch als Klappbetten, sprich man kann sie am Tag hochklappen und in der Schrankwand verstauen. Die Zimmer haben keine Klimaanlage, aber für jüngere Kinder ist Klimaanlage in der Regel sowieso Gift. In der Schule (Chiswick House) gibt es Klimaanlage, die auch individuell regulierbar ist, sprich für die Unterrichtszeit kann man sich arrangieren. In der Unterkunft jedoch, wo man sich über Nacht aufhält, ist es mit Klimaanlagen immer etwas problematisch. Auch wenn die Räumlichkeiten einfach sind, strahlen sie doch Wärme und Geborgenheit aus. Da die Zimmer in “houses” angeordnet sind, sprich in geschlossenen Einheiten, kann in jedem “house” ein Betreuer der Schule untergebracht werden, was gut ist für den Gruppenzusammenhalt. Alle “houses” sind zum Innenhof ausgerichtet, der über einen großen Swimmingpool und Jacuzzi verfügt. Es gibt außerdem eine Mensa sowie ein Cafe, wo man sich Snacks kaufen kann. Die Residenz hat neue Tische und Stühle angeschafft, ulkigerweise in Orange und Weiß … den “brand colours” von EC. Auch toll: der Innenhof ist von Orangen- und Zitronenbäumen gesäumt. Heute hat es geregnet, so dass man sich vorstellen musste, wie es im Sommer sein muss: bestimmt sehr behaglich und typisch mediterran.

    weiter zu Teil 2 …


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